Abstand halten und Hilfe verständigen
Räumen Sie den betroffenen Bereich und halten Sie andere Personen fern. Bei unmittelbarer Gefahr kontaktieren Sie die zuständigen Notdienste. Bei laufendem Wassereintritt informieren Sie zusätzlich den zuständigen Gebäudedienst oder Sanitärnotdienst.
Lösen Sie keine Teile und bauen Sie keine eigene Abstützung. Eine Fachperson entscheidet, wie die Decke gesichert wird.
Den Zustand aus sicherer Entfernung festhalten
Fotos helfen bei der ersten Verständigung, sofern sie ohne Betreten des gefährdeten Bereichs möglich sind. Notieren Sie Zeitpunkt, sichtbare Schäden und bereits verständigte Stellen.
Bereits geborgene Bruchstücke aufbewahren. Sie können später als Vorlage dienen. Lassen Sie den Umgang mit nassen oder möglicherweise belasteten Teilen fachlich klären.
Die Freigabe des Raums abwarten
Abgestützt heisst nicht freigegeben. Nutzen Sie den Raum erst, wenn die verantwortliche Fachperson ihn freigibt. Fragen Sie auch, wer die Sicherung kontrolliert und wann.
Nach der Sicherung werden Ursache, Zustand und Reparaturumfang untersucht. Bei Feuchteschäden gehört auch die Trocknung in die Planung.
Die weitere Reparatur organisieren
Eigentümerschaft, Verwaltung, Fachbetrieb und gegebenenfalls Versicherung stimmen die nächsten Schritte ab. Halten Sie fest, wer die Sicherung betreut und wer die Restaurierung beauftragt.
Fragen Sie den Betrieb direkt nach Verfügbarkeit und Anfahrtszeit. Über eine Formularanfrage ist keine kurzfristige Anwesenheit zugesichert.