Übersicht und Details aufnehmen
Fotografieren Sie den Raum, die Lage des Schadens und Details aus sicherer Entfernung. Ordnen Sie jedem Foto Raum und Datum zu. Die Originaldateien sollten erhalten bleiben.
Eine einfache Liste hilft: Bildnummer, Ort und sichtbarer Schaden. Betreten Sie für Fotos keinen gesperrten Bereich und verändern Sie lose Teile nicht.
Beobachtung und Vermutung unterscheiden
Schreiben Sie auf, wann Feuchte, Risse oder abgefallene Teile entdeckt wurden. Erwähnen Sie bekannte Ereignisse, etwa einen gemeldeten Rohrbruch. Kennzeichnen Sie eine vermutete Ursache als ungeklärt.
Zum Beispiel: «Riss seit dem Wasserschaden vom 3. Oktober sichtbar; Zusammenhang noch nicht untersucht.» So bleibt erkennbar, was beobachtet und was erst noch geprüft werden muss.
Sicherung und Reparatur getrennt dokumentieren
Gefahren für Personen brauchen eine sofortige fachliche Sicherung. Dokumentieren Sie, wer welche Massnahmen veranlasst und ausgeführt hat. Informieren Sie Eigentümerschaft und den zuständigen Versicherer.
Weitere Reparaturen werden mit den Beteiligten abgestimmt. Fragen Sie Ihren Versicherer, welche Unterlagen und Freigaben er für den konkreten Schaden benötigt. Fotos und ein Befundbericht garantieren keine Kostenübernahme.
Offerte und Rückmeldungen aufbewahren
Die Offerte sollte Sicherung, Restaurierung und allfällige Zusatzarbeiten getrennt beschreiben. Bewahren Sie Berichte, Rechnungen und schriftliche Rückmeldungen zusammen mit der Fotoserie auf.
Welcher Versicherer zuständig ist und ob der Schaden gedeckt ist, hängt von Ursache und Vertrag ab. Lassen Sie das direkt klären, bevor Sie eine Kostenzusage voraussetzen.