Wann Sie den Bereich nicht mehr nutzen sollten
Fallen Stücke herunter, hängen Teile lose oder verformt sich die Decke sichtbar, halten Sie Abstand und informieren Sie die Gebäudeverantwortlichen. Bei unmittelbarer Gefahr sind die zuständigen Notdienste zu kontaktieren. Eine Onlineanfrage ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung.
Auch ein wachsender Riss oder neue Feuchte sollte zeitnah untersucht werden. Aus einem Foto lässt sich nicht sicher bestimmen, ob nur die Oberfläche oder auch der Träger betroffen ist.
Risse mit Datum dokumentieren
Fotografieren Sie den gesamten Deckenbereich und, soweit sicher möglich, den Riss im Detail. Notieren Sie, wann er erstmals aufgefallen ist. Wiederholte Aufnahmen aus derselben Position machen Veränderungen besser sichtbar.
Nennen Sie frühere Wasserschäden und aktuelle Umbauten im Haus. Schreiben Sie Beobachtungen auf, ohne bereits eine Ursache festzulegen. Klopfen Sie eine möglicherweise lose Decke nicht selbst ab.
Vor dem Spachteln die Ursache prüfen
Ein neuer Anstrich verdeckt den Riss vorübergehend. Er verbindet aber keinen gelösten Putz wieder mit seinem Träger. Die Fachperson prüft deshalb Haftung, Feuchte und Hinweise auf Bewegung.
Fragen Sie, welche Arbeiten den Schaden behandeln und welche nur das Erscheinungsbild verbessern. Bei weiter bestehender Bewegung kann ein geschlossener Riss erneut auftreten.
Welche Untersuchung zum Befund passt
Je nach Rissbild werden Putz, Anschlüsse oder die Konstruktion untersucht. Die Rissbreite allein entscheidet nicht über die Gefahr. Verlauf, Veränderung und Begleiterscheinungen gehören zur Beurteilung.
Besteht ein Verdacht auf ein Problem am Tragwerk, braucht es eine Tragwerksplanung. Erwähnen Sie neue Lasten oder Änderungen im Geschoss darüber bei der Anfrage, damit diese Frage früh geklärt werden kann.